Neulich saß eine Frau vor mir, die genau das sagte, was ich schon so oft gehört habe:


„Eigentlich wollte ich schon vor Jahren anfangen."


Vor Jahren.


Nicht vor Wochen.


Nicht vor Monaten.


Vor Jahren.


Und sie ist damit nicht allein.


Viele Frauen tragen den Gedanken, etwas für sich zu tun, erstaunlich lange mit sich herum.


Sie lesen.


Sie informieren sich.


Sie denken darüber nach.


Und warten.


Worauf eigentlich?


Das ist eine spannende Frage.


Denn die meisten Frauen warten nicht auf den richtigen Trainingsplan.


Sie warten auf etwas ganz anderes.


Auf mehr Zeit.


Mehr Energie.


Mehr Motivation.


Mehr Selbstvertrauen.


Auf den perfekten Moment.


Das Problem ist nur:


Der perfekte Moment kommt selten.


„Ich möchte erst ein paar Kilo abnehmen"


Das ist einer meiner persönlichen Klassiker.


Viele Frauen möchten erst abnehmen.


Dann fitter werden.


Dann trainieren.


Doch genau genommen drehen sie die Reihenfolge um.


Denn Krafttraining kann dabei helfen:


Muskulatur aufzubauen

den Stoffwechsel zu unterstützen

sich belastbarer zu fühlen

Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln


Warum also warten?


„Ich bin zu unsportlich"


Auch das höre ich häufig.


Und jedes Mal frage ich mich:


Seit wann muss man sportlich sein, um mit Sport anzufangen?


Niemand erwartet von einem Fahranfänger, dass er perfekt Auto fährt.


Niemand erwartet von einem Kind, dass es beim ersten Versuch Fahrradfahren kann.


Nur beim Training glauben viele Frauen, sie müssten schon etwas können, bevor sie überhaupt beginnen dürfen.


Die Angst, nicht gut genug zu sein


Oft geht es gar nicht um Sport.


Oft geht es um Unsicherheit.


Die Angst, sich zu blamieren.


Nicht mitzuhalten.


Falsch auszusehen.


Etwas falsch zu machen.


Und genau deshalb bleiben viele Frauen lieber dort, wo sie sich sicher fühlen.


Auch wenn sie dort eigentlich gar nicht bleiben möchten.


Die Wahrheit über die Frauen, die heute trainieren


Die meisten von ihnen waren nicht immer sportlich.


Sie waren nicht immer selbstbewusst.


Sie wussten nicht immer genau, was sie tun.


Sie haben einfach irgendwann angefangen.


Mehr nicht.


Der richtige Zeitpunkt


Viele Frauen sagen:


„Wenn die Kinder größer sind."


„Wenn es auf der Arbeit ruhiger wird."


„Wenn ich wieder mehr Zeit habe."


Doch das Leben findet immer einen Grund, warum gerade jetzt nicht der richtige Moment ist.


Deshalb frage ich oft:


Wenn nicht jetzt – wann dann?


Das Wichtigste zum Schluss


Du musst nicht fitter werden, bevor du anfängst.


Du musst nicht abnehmen, bevor du trainierst.


Du musst nicht mutiger werden, bevor du den ersten Schritt machst.


All diese Dinge entstehen häufig erst unterwegs.


Vielleicht geht es deshalb nicht darum, auf den richtigen Zeitpunkt zu warten.


Vielleicht geht es darum, ihm nicht länger hinterherzulaufen.

Das Wichtigste zum Schluss


Die meisten Frauen haben keine Angst vor Muskeln.




Sie haben Angst davor, nicht mehr weiblich zu wirken.




Doch Stärke und Weiblichkeit schließen sich nicht aus.




Im Gegenteil.




Vielleicht ist es an der Zeit, das Bild davon zu verändern, was ein starker Frauenkörper sein darf.

Herzlichst,

Deine Branca

Die meisten Frauen glauben, ihnen fehlt Disziplin


Das ist meist der erste Gedanke.


„Ich bin einfach nicht konsequent genug.“


„Andere schaffen das doch auch.“


„Warum bekomme ich das nicht hin?“


Doch genau hier beginnt das Problem.


Denn wenn wir uns ständig vorwerfen, nicht diszipliniert genug zu sein, übersehen wir die eigentliche Ursache.


Wissen verändert noch kein Verhalten


Stell dir vor, Wissen würde ausreichen.


Dann würden wir alle genug schlafen.


Jeden Tag frisch kochen.


Regelmäßig trainieren.


Und entspannt durchs Leben gehen.


Tun wir aber nicht.


Nicht weil wir dumm sind.


Sondern weil zwischen Wissen und Handeln etwas anderes liegt:


Unser Alltag.


Unsere Gefühle.


Unsere Gewohnheiten.


Du handelst nicht gegen dein Wissen


Du handelst oft für etwas anderes.


Vielleicht isst du abends nicht die Schokolade, weil du sie so sehr liebst.


Vielleicht isst du sie, weil du den ganzen Tag funktioniert hast.


Vielleicht verschiebst du das Training nicht, weil du faul bist.


Vielleicht bist du einfach erschöpft.


Vielleicht fehlt dir keine Motivation.


Vielleicht fehlt dir Energie.


Veränderung braucht mehr als einen Plan


Viele Frauen starten voller Motivation.


Montag läuft alles perfekt.


Dienstag auch noch.


Mittwoch wird stressig.


Donnerstag fällt das Training aus.


Freitag kommt Frust auf.


Und am Wochenende ist alles wieder vorbei.


Nicht weil der Plan schlecht war.


Sondern weil er nicht zum Leben gepasst hat.


Fang kleiner an


Wir überschätzen oft, was wir in einer Woche schaffen können.


Und unterschätzen, was in sechs Monaten möglich ist.


Eine kleine Veränderung, die du wirklich durchhältst, bringt mehr als der perfekte Plan, den du nach fünf Tagen aufgibst.


Die bessere Frage


Anstatt zu fragen:


„Warum mache ich es nicht?"


frag lieber:


„Was macht es mir gerade so schwer?"


Diese Frage führt oft zu deutlich ehrlicheren Antworten.


Stress.


Erschöpfung.


Überforderung.


Perfektionismus.


Angst zu scheitern.


Das Wichtigste zum Schluss


Du musst nicht noch mehr wissen.


Du musst auch nicht noch härter zu dir sein.


Vielleicht geht es gar nicht darum, dich endlich zusammenzureißen.


Vielleicht geht es darum, besser zu verstehen, was dich bisher davon abgehalten hat.


Denn Veränderung beginnt selten mit mehr Druck.


Sie beginnt meistens mit mehr Verständnis.