Es gibt Frauen, die morgens aufstehen und voller Energie in den Tag starten.


Und dann gibt es die anderen.


Die, die morgens schon müde aufwachen.


Die ihren ersten Kaffee trinken und trotzdem nicht richtig wach werden.


Die ständig das Gefühl haben, hinterherzulaufen.


Die sich abends erschöpft aufs Sofa fallen lassen und sich trotzdem fragen:


> „Warum habe ich heute eigentlich so wenig geschafft?“


Wenn du dich darin wiedererkennst, habe ich eine Vermutung:


Du bist nicht faul.


Du bist erschöpft.


## Warum wir Erschöpfung so oft mit Faulheit verwechseln


Unsere Gesellschaft bewundert Menschen, die viel leisten.


Menschen, die immer erreichbar sind.


Immer produktiv.


Immer beschäftigt.


Wer viel schafft, gilt als erfolgreich.


Wer eine Pause braucht, fühlt sich schnell schuldig.


Deshalb stellen sich viele Frauen dieselbe Frage:


> „Warum schaffe ich nicht mehr?“


Die spannendere Frage wäre oft:


> „Warum verlange ich so viel von mir?“


## Der unsichtbare Teil der Erschöpfung


Wenn wir an Erschöpfung denken, stellen wir uns oft jemanden vor, der den ganzen Tag körperlich gearbeitet hat.


Doch viele Frauen sind nicht körperlich erschöpft.


Sie sind mental erschöpft.


Sie organisieren.


Planen.


Denken voraus.


Behalten Termine im Kopf.


Kümmern sich um Kinder.


Eltern.


Arbeit.


Haushalt.


Partnerschaft.


Und ganz nebenbei versuchen sie noch, gesund zu essen, Sport zu machen und auf sich selbst zu achten.


Das Problem:


Diese Art von Belastung sieht niemand.


Sie hinterlässt keine Schweißflecken.


Aber sie kostet Energie.


Jeden Tag.


## Warum Ausschlafen oft nicht reicht


Viele Frauen glauben:


> „Wenn ich mal ein Wochenende ausschlafe, wird es besser.“


Manchmal hilft das.


Oft aber nicht.


Denn Erschöpfung entsteht nicht nur durch Schlafmangel.


Sie entsteht auch durch Daueranspannung.


Durch ständiges Funktionieren.


Durch das Gefühl, nie wirklich fertig zu sein.


Wenn dein Kopf selbst auf dem Sofa noch To-do-Listen schreibt, bekommt dein Nervensystem kaum Gelegenheit, herunterzufahren.


## Woran du erkennst, dass dein Akku leer ist


Die Anzeichen sind oft überraschend unspektakulär.


Vielleicht kennst du einige davon:


* Du fühlst dich ständig müde.

* Du hast auf nichts mehr richtig Lust.

* Selbst kleine Aufgaben strengen dich an.

* Sport fühlt sich wie eine weitere Pflicht an.

* Du greifst häufiger zu Kaffee oder Zucker.

* Du bist schneller gereizt als früher.


Viele Frauen glauben dann, sie müssten sich einfach mehr zusammenreißen.


Dabei ist oft das Gegenteil richtig.


## Was wirklich hilft


Nicht noch mehr Disziplin.


Nicht noch ein weiterer Punkt auf der To-do-Liste.


Nicht die nächste Selbstoptimierungs-Challenge.


Sondern zuerst Ehrlichkeit.


Wie geht es dir wirklich?


Wo verlierst du jeden Tag Energie?


Was fordert dich mehr, als du dir eingestehst?


Und was könntest du vielleicht loslassen?


Denn manchmal entsteht neue Kraft nicht dadurch, dass wir mehr tun.


Sondern dadurch, dass wir weniger tragen.


## Das Wichtigste zum Schluss


Vielleicht fehlt dir keine Motivation.


Vielleicht fehlt dir keine Disziplin.


Vielleicht musst du nicht noch härter an dir arbeiten.


Vielleicht ist dein Körper längst dabei, dir etwas Wichtiges mitzuteilen.


Und vielleicht beginnt Veränderung nicht mit einem neuen Plan.


Sondern mit der Erkenntnis:


> Ich bin nicht faul.


> Ich bin erschöpft.



Es gibt Frauen, die morgens aufstehen und voller Energie in den Tag starten.


Und dann gibt es Tage, an denen schon das Aufstehen Kraft kostet.


Du öffnest die Augen und fühlst dich trotzdem müde.


Der Kaffee hilft kurz. Dann kommt das erste Tief. Mittags das Zweite.


Und spätestens am Abend fragst du dich:


„Warum bin ich eigentlich ständig so erschöpft?"

Die meisten Frauen geben sich selbst die Schuld


Sie denken:


Ich bin einfach nicht diszipliniert genug.

Ich müsste mich mehr zusammenreißen.

Ich müsste mehr Sport machen.

Ich dürfte nicht so müde sein.


Also kämpfen sie weiter.


Sie trinken noch einen Kaffee.

Ignorieren die Müdigkeit.

Funktionieren weiter.


Und verlangen Höchstleistung von ihrem Körper.

Dein Körper zieht irgendwann die Handbremse


Nicht aus Bosheit. Nicht weil er gegen dich arbeitet.


Sondern weil er versucht, dich zu schützen.


Deshalb fühlen sich viele Frauen irgendwann wie ferngesteuert.


Sie funktionieren nur noch. Aber sie fühlen sich nicht mehr lebendig.

Woran du erkennst, dass du erschöpft bist


Vielleicht kennst du einige dieser Gedanken:


  • Ich habe auf nichts mehr richtig Lust.
  • Selbst kleine Aufgaben strengen mich an.
  • Ich könnte ständig schlafen.
  • Sport fühlt sich wie eine weitere Pflicht an.
  • Abends habe ich plötzlich Heißhunger.


Das bedeutet nicht automatisch, dass etwas mit dir nicht stimmt.


Es kann bedeuten, dass dein Körper eine Pause braucht.

Was jetzt wirklich hilft


Nicht noch mehr Druck.

Nicht noch mehr Selbstoptimierung.

Nicht die nächste Herausforderung.


Sondern zuerst die Frage:


Was raubt mir eigentlich jeden Tag Energie?


Manchmal liegt die Lösung nicht darin, mehr zu machen, sondern weniger.

Das Wichtigste zum Schluss


Vielleicht bist du gar nicht faul und vielleicht fehlt dir gar nicht die Motivation.


Vielleicht bist du einfach müde davon, ständig stark sein zu müssen.


Und vielleicht beginnt Erholung genau dort, wo du aufhörst, deine Erschöpfung als persönliches Versagen zu betrachten.


Herzlichst,

Deine Branca